Streit

Streit.
Krieg mit Worten.
Jedes Wort schlägt ein
wie eine Bombe.
Zerstört das Selbstbewusstsein
wie eine Stadt.
Wut brennt auf
wie ein von Sprengstoff getroffenes Haus
das in Flammen steht.

Und wie manche Menschen
im Krieg sterben
stirbt auch ein Teil von mir.
Ich werde verletzt
tief in mir
wie die Menschen im Krieg.
Und diese Wunden heilen nur langsam.

Doch auch der Krieg ist irgendwann vorbei.
Können wir uns wieder vertragen?

©2007

Keinen Zweck

Du bist zwar da
doch nicht für mich
ich fass dich an
du spürst es nicht.
Ich seh dich an
und du schaust weg.
Das alles hat doch
keinen Zweck.

Was machst du bloß
du bringst mich um
ich komm um alles
nicht herum.
Ich brauche dich
du stößt mich weg
Das alles hat doch
keinen Zweck.

Ich sprech mit dir
du hörst nicht zu
ich liebe dich
lass mich in Ruh
In deinem Herzen
bin ich nicht.
Die letzte Kerze
löscht ihr Licht.

Wo bist du nur
kann dich nicht sehn
beginne endlich
zu verstehn.
Auf einmal
ist mein Leiden weg.
Das alles hatte
keinen Zweck.

© 2008

Zweisamkeit

Zärtlich flüsternd
süße Worte
sanfte Hände
Kerzenschein
spiegelt sich
in deinen Augen
strahlend
blicken sie mich an
voll Verlangen

Näherung
knisternd langsam
verschmelzende Lippen
kreisende Zungen
umarmend geborgen
Liebe leben

Starke Arme
weiche Klänge
wohlig zuckend
lieblich streichelnd
freudig tänzelnd
schmale Finger
neckisch kitzelnd
ewig kuschelnd
Leben lieben

© 2010

Verbotene Liebe

Ich seh wie
du dort drüben stehst
und dann in
meine Richtung gehst.

Du kommst und
gehst an mir vorbei.
denn ich bin
dir ja einerlei.

Mein Traum er
wird wohl nie real
Gedanken
werden mir zur Qual.

Ich will dich
nur einmal berühr’n.
Nur einmal
deine Nähe spür’n.

Doch dieser Traum
wird niemals wahr
denn ich bin
für dich gar nicht da.

Du bist zu alt
ich bin zu jung,
Doch Träume
kreisen um dich rum.

Ich wäre
wirklich gerne dein
doch das mit uns
das darf nicht sein.

©geschrieben für eine Freundin im Mai 2008^^

Traumprinz

Wenn ich an dich denk
schmelz ich wie Eis in der Sonne
Die Pfütze verdunstet
und ich schwebe durch die Luft
ich fliege
und fühle mich frei
und mach mich auf den Weg zu dir.

Deine Stimme lässt mich träumen
wenn du singst fühl ich mich schwerelos
Ich könnt die ganze Welt umarmen
und mit der ganzen Welt
auch dich,

Du bist so weit weg von mir
und doch so nah
zum Greifen und zum Mögen
zum Hören und zum Sehen.

Ich schaue auf das Bild von dir
das vor mir steht
und merke erst
wie hübsch du bist.

Ich fliege
getragen von tausend Schmetterlingen
die in mir umherschwirren.
Getragen von Flügeln der Sehnsucht.

Mein Blick verliert sich
in deinen Augen.
Ich falle
und tauche ein
ins große, blaue Meer der Gefühle.
Ich schwimme
treibe vor mich hin
von Wellen getragen
und bin ein Teil davon.

Du hast mich verzaubert
mit deiner Art
und deinem Charme
Du machst jeden Tag
so lebenswert.

Denn wenn die Sonne
mal nicht scheint
bringst du die Wolken
für mich zum Strahlen.

©2007